Der DK3000-D-GPRS zeichnet Messdaten zunächst lokal auf einer SD-Speicherkarte auf. Das Speicherintervall ist frei zwischen 1 Sekunde und 24 Stunden einstellbar; im Fastmode sind Messintervalle von 2, 4, 8, 16 oder 32 Hz möglich. Damit eignet sich der GPRS Datenlogger sowohl für langfristige Messreihen als auch für Anwendungen mit schnellerer Messwertaufnahme.
Die Datenübertragung erfolgt zeitversetzt per GPRS auf einen Webserver. In der Praxis können Messdaten beispielsweise gebündelt als Tagesverlauf übertragen werden. Der Kunde kann hierfür seinen eigenen FTP-Server nutzen und behält damit die Kontrolle über Speicherort und Zugriff auf die Messdaten. Alternativ besteht die Möglichkeit, Speicherplatz auf einem Driesen+Kern-Server zu mieten.
Der Zugriff auf die übertragenen Messdaten erfolgt über das Internet per FTP-Verbindung und kann passwortgeschützt werden. Dadurch lassen sich auch entfernt gelegene Messstellen überwachen, ohne dass die Daten regelmäßig vor Ort ausgelesen werden müssen.
Der Datenlogger verfügt über eine digitale Schnittstelle für Sonden der DK70XX-Serie. Je nach Sonde wird immer die Temperatur erfasst und zusätzlich ein weiterer Messparameter aufgezeichnet: Temperatur/Pegel, Temperatur/pH-Wert, Temperatur/Leitfähigkeit oder Temperatur/Sauerstoffgehalt. Als Wasserstand Datenlogger mit Fernübertragung wird der DK3000-D-GPRS mit der Pegel-Tauchsonde DKP7020 eingesetzt.
Für wechselnde Einsatzorte besitzt der Logger ein kleines LCD mit Tasten, über die er im Feld eingestellt, gestartet und gestoppt werden kann. Zusätzlich unterstützt der DK3000-D-GPRS einen Ereignismodus, bei dem eine neue Messreihe gestartet wird, wenn ein programmierbarer Schwellwert überschritten wird.
Die Software InfraLog V5 für Windows dient zur Parametrierung, zum Auslesen, Speichern und Konvertieren der Messdaten. InfraLog Basic ist im Lieferumfang enthalten. InfraLog Light und InfraLog Enhanced sind als kostenpflichtige Upgrades verfügbar.
